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Der Blog von DAHEIM24

Informationen rund um die Senioren-Betreuung

Was genau ist eigentlich Live-In-Betreuung?

|  Seniorenpflege zuhause

Die Vorteile der häuslichen Pflege

Pflegebedürftige in der Schweiz entscheiden sich immer häufiger für die Live-In-Betreuung. Dieses Konzept bietet sich für Senioren und auch für jüngere Menschen mit Behinderung an. So können sie einen Aufenthalt im Pflegeheim vermeiden oder herauszögern und die Lebensqualität im eigenen Zuhause wieder steigern. Der Begriff Live-In-Betreuung ist in der Pflegebranche in aller Munde. Viele Betroffene können sich jedoch darunter wenig vorstellen. Wir von DAHEIM24 stellen Ihnen das Konzept vor und erklären, welche Vorteile diese Form der Pflege für Senioren, deren Angehörige und für das Betreuungspersonal hat.

Das Konzept der Live-In-Betreuung

Hilfe rund um die Uhr

Noch vor wenigen Jahrzehnten war es ganz üblich, dass drei und mehr Generationen unter einem Dach leben. Gerade in ländlichen Gegenden bedeutete das auch, dass einige Mitglieder des Hauses immer zuhause waren. Wenn die älteste Generation zunehmend Unterstützung und Pflege brauchte, kümmerte sich ganz selbstverständlich die eigene Familie, also deren Kinder und Enkel, um ihr Wohlergehen. Die Betreuung war so rund um die Uhr sichergestellt. Mit der zunehmenden Pluralität der Lebensformen und der höheren Mobilität geht all das nicht nur dort, sondern auch in den Städten zunehmend verloren. Haushalte bestehen meist nur noch aus maximal zwei Generationen: Eltern mit Kindern, die sich noch in der Ausbildung befinden. Senioren sind damit häufig auf sich allein gestellt.

Wenn sich die Beschwerden des Alters bemerkbar machen und eine grössere Unsicherheit aufkommt, ist das Pflegeheim in der Regel die erste Anlaufstelle. Doch die Umstellung fällt oft schwer – ein neuer Tagesrhythmus, weniger Eigenverantwortung und die damit einhergehende geringere Forderung von Körper und Geist sind einige der Gründe dafür. Die Live-In-Betreuung ermöglicht hingegen, dass der Betroffene in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann. Ausserdem kann er seine Aufgaben, soweit und solange es möglich ist, selbst erledigen. Dafür bekommt er Unterstützung, wo er an die eigenen Grenzen stösst. Der Betreuer, meist eine Haushalts- und Pflegehilfe, wird zum Teil des Haushalts wie ein Familienmitglied. Im besten Fall ist nach der Eingewöhnungsphase auch die emotionale Bindung eine ähnliche.

Die Live-In-Betreuer kümmern sich um alle Angelegenheiten im Haushalt. Wichtig: Er ist kein medizinischer Pfleger, sondern höchstens eine Pflegehilfe. Für medizinische Belange sind die Spitex-Organisationen zuständig. Die Pflegekräfte unterstützen die Senioren bei den alltäglichen Aufgaben, die sie nicht mehr alleine erledigen können oder bei denen sie etwas Hilfestellung brauchen.

Die Leistungen der Live-In-Betreuung im Überblick:

 

  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Reinigung der Wohnung
  • Zubereitung der täglichen Mahlzeiten
  • Waschen und Bügeln
  • Einkäufe und weitere Dienste des täglichen Bedarfs
  • Begleitung bei Spaziergängen, Arztbesuchen etc.
  • Gesellschaft im Alltag

Live-In-Betreuer aus dem Ausland:

gute Verdienstmöglichkeiten in der Schweiz

Damit die Live-In-Betreuung möglichst günstig und damit bezahlbar ist, werden in der Regel Arbeitskräfte mit ausländischer Herkunft angestellt. Häufig kommen sie aus Osteuropa, etwa aus Polen, dem Baltikum, Ungarn oder Tschechien. Da die Kommunikation beim Live-In-Konzept essenziell für einen reibungslosen Tagesablauf und vor allem für das seelische Wohlergehen des Betreuten ist, legen wir von DAHEIM24 Wert darauf, dass alle Live-In-Betreuer über grundlegende Deutschkenntnisse verfügen.

Das Zusammenleben zwischen Betreuer und pflegebedürftiger Person

Das Konzept der 24-Stunden-Betreuung sieht vor, dass die Betreuer im Haushalt der pflegebedürftigen Personen leben. Dabei sind Kost und Logis frei. Im Idealfall ist ein Zimmer im selben Haus oder zumindest in der Nachbarschaft vorhanden. So kann sich die Pflegehilfskraft in der freien Zeit in ihren privaten Bereich zurückziehen. Das Zusammenleben funktioniert in vielen Bereichen ähnlich wie in einer Familie: Es gibt gemeinsame Mahlzeiten und Freizeitaktivitäten und für beide Parteien die Möglichkeit, auch die Kultur des jeweils anderen kennenzulernen.

Vorteile für beide Seiten:

die Vergütung der Live-In-Betreuerin

Neben der pflegebedürftigen Person profitieren von diesem Pflegekonzept auch die Betreuer. Beim Vergleich Einkommen in der Heimat vs. Einkommen in der Schweiz wird deutlich, dass die Verdienstmöglichkeiten hier deutlich besser sind. Der Lohn liegt etwas unter der durchschnittlichen Bezahlung einer Schweizer Pflegekraft, ist jedoch weit höher als im osteuropäischen Ausland üblich. Deshalb ist das Salär für Kräfte von dort ein gutes Argument für ein Leben in der Schweiz. Die Arbeitszufriedenheit ist dementsprechend hoch – und so auch die Leistung, wodurch wiederum die betreuungsbedürftige Person Vorteile hat. Eine genaue Kalkulation der monatlichen Kosten für die zuverlässige 24-Stunden-Betreuung erfolgt nach Kriterien wie den Erwartungen an die Berufserfahrung, den Sprachkenntnissen und dem Umfang der Leistungen. Bei besserer Qualifikation erhöht sich auch die Bezahlung der Betreuungskraft.

Es gilt in diesem Bereich ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestlohn pro Stunde, der 2016 für Ungelernte bei rund 18 CHF pro Stunde liegt, Gelernte erhalten rund 22,50 CHF. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sieht darüber hinaus ein 13. Monatsgehalt sowie eine Entschädigung für die Rufbereitschaft vor. Eine Kommission aus Gewerkschaften und Arbeitgebern zeichnet sich für die Einhaltung dieser Regelungen verantwortlich. Viele Betreuungskräfte erhalten jedoch bereits 2016 einen vergleichbaren Lohn.

Die rechtlichen Grundlagen für die Beschäftigung ausländischer Live-In-Betreuer

Damit die Betreuung in den eigenen vier Wänden reibungslos abläuft, ist es wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Es handelt sich hier um ein Arbeitsverhältnis zwischen der Arbeitskraft, also der Betreuungs- und Haushaltshilfe, und der bedürftigen Person bzw. deren Angehörigen. Live-In-Haushaltshilfen sind ausserdem nur für einen einzigen Haushalt tätig. Es ist also eine wirtschaftliche Abhängigkeit gegeben. Laut Bundesgerichtsurteil unterliegt die häusliche Betreuung dem Personalverleih.

Für den Personalverleih ist eine behördliche Genehmigung erforderlich. Bei einheimischen Arbeitskräften genügt eine einfache kantonale Bewilligung. Um hingegen ausländisches Personal zu vermitteln, muss eine eidgenössische Bewilligung des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO vorliegen. DAHEIM24 verfügt über beide Genehmigungen. Das ist deshalb so wichtig, da die Beauftragung eines Anbieters ohne die entsprechende Bewilligung zu empfindlichen Geldbussen für die entsprechenden Haushalte führen kann. Grundsätzlich können zwar ausländische Betriebe mit Sitz in einem der EU-25/EFTA-Staaten Mitarbeiter bis zu 90 Tage in die Schweiz entsenden. Da im Falle der Live-In-Pflege die Weisungsbefugnis vom Entsender jedoch an den entsprechenden Haushalt übergeht, ist diese Regelung hier nicht gültig. Wenn Sie Interesse an einer Live-In-Betreuung haben und sich näher über die umfassende Pflegeunterstützung zuhause informieren möchten, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – wir beraten Sie gern!

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