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Der Blog von DAHEIM24

Informationen rund um die Senioren-Betreuung

Der Schweizer Pflegemarkt

|  Seniorenpflege zuhause

Angebote für Pflege und Betreuung

Die gesellschaftlichen Veränderungen in der Schweiz bringen auch zahlreiche Neuerungen auf dem Pflegemarkt mit sich. Immer mehr pflegebedürftige Menschen machen es notwendig, in diesem Bereich neue Wege zu gehen. Welche Ursachen dieser Anstieg an Pflegebedürftigkeit hat und welche Möglichkeiten für eine umfassende und hochwertige Pflege es gibt, zeigen wir Ihnen hier.  

Die demographische Entwicklung

eine Herausforderung für die Pflegeeinrichtungen

Die Bevölkerung in der Schweiz wird im Durchschnitt immer älter. Dieser Prozess – der als demographischer Wandel bezeichnet wird – ist nicht neu. Um 1900 wurden Männer in der Schweiz durchschnittlich 46,2 Jahre alt, Frauen 48,8. Heute haben Männer eine Lebenserwartung von 80,8 Jahren und Frauen von 84,9 Jahren. Ein Grund dafür ist die bessere medizinische Versorgung – das Wissen über Infektionskrankheiten und eine verbesserte Hygiene sowie bessere Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten, die früher tödlich verliefen, gehören dazu.

Der Rückgang der Sterblichkeit ist jedoch nur ein Faktor, der das Durchschnittsalter erhöht. Darüber hinaus fand in den letzten Jahrzehnten ein deutlicher Rückgang der Geburten statt. Das liegt in erster Linie in einem gesellschaftlichen Wandel begründet. Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen die Gründung einer Familie oder verschieben sie nach hinten, um ihre berufliche Karriere nicht zu beeinträchtigen. So steigt das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes.

Die immer betagtere Bevölkerung braucht nun mehr Pflegekräfte. Gleichzeitig stehen aber immer weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Daher stellt es eine der grössten Herausforderungen unserer Gesellschaft dar, die Pflege so zu organisieren, dass sie allen Betroffenen eine ausreichende Unterstützung gewährleistet.

Pflege vs. Betreuung:

zwei wichtige Bestandteile der Versorgung

Um den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen, ist es wichtig, ein geeignetes Pflegeangebot sicherzustellen. Für eine hohe Lebensqualität ist sowohl Pflege als auch Betreuung erforderlich. Im Alltag werden diese beiden Begriffe leider oftmals gleichbedeutend verwendet, dabei ist es sehr wichtig, eine genaue Abgrenzung zu ziehen. Viele ältere Menschen benötigen Behandlungspflege. Dabei handelt es sich um eine Leistung, die die medizinische Versorgung unterstützt und den Behandlungserfolg verbessern soll. Die Pfleger müssen in diesem Fall beispielsweise Verbände wechseln, die Einnahme der vom Arzt verordneten Medikamente kontrollieren oder den Blutzucker messen. Dabei ist stets eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt notwendig. Um eine solche Behandlungspflege also durchzuführen, sind eine spezielle Ausbildung und eine Genehmigung erforderlich. In Pflegeheimen sind zu diesem Zweck beispielsweise entsprechende Fachkräfte angestellt. Zum anderen können Spitex- und Pflegefachpersonen die Behandlungspflege zu Hause bei den Patienten durchführen. Die Kosten hierfür sind in der Regel durch die Krankenkasse abgedeckt. Nun zum zweiten Fall, der Betreuung beziehungsweise Grundpflege. Wenn ältere Menschen alleine leben, ist oft nicht nur eine medizinische Pflege erforderlich. Aufgrund ihrer körperlichen Beschwerden sind die Betroffenen teilweise nicht in der Lage, ihre alltäglichen Aufgaben zu erledigen. In diesem Fall spricht man von Betreuung. Hierzu gehören alle Tätigkeiten, die ein Mensch ohne gesundheitliche Beschwerden eigentlich problemlos selbst erledigen kann. Für diese ist keine spezielle Ausbildung erforderlich. Betriebe, die Betreuungsdienstleistungen anbieten, indem sie Live-In-Pflege- oder Haushaltshilfen entsenden, benötigen lediglich die Bewilligung zum Personalverleih. Für die Betreuungsdienste kommen die Krankenkassen nicht oder nur in geringem Umfang auf, sodass die Betroffenen die Kosten in der Regel selbst tragen müssen. Die einzelnen Bestandteile der Betreuung im Überblic

  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Reinigung der Wohnung, Wäschewaschen und Bügeln
  • Kochen
  • Begleitung bei Arztbesuchen, Spaziergängen, Ausflügen etc.
  • Erledigung der Einkäufe
  • Gesellschaft leisten, Gespräche etc.

Initiativen der Politik

 für die Sicherstellung der Pflege

Ein wichtiger Grundsatz der Pflegepolitik in der Schweiz besteht darin, den Aufenthalt im eigenen Zuhause zu fördern. Bereits 1994 wurde dazu ein wichtiger Grundstein gelegt. Im damals verabschiedeten Krankenversicherungsgesetz wurde unter anderem festgelegt, dass die Krankenkassen die Kosten für die häusliche Pflege durch die Spitex-Organisationen genauso wie in Pflegeheimen übernehmen müssen. Seitdem wurde die Einrichtung dieser Pflegedienste durch Gemeinden und Kantone stark gefördert, sodass mittlerweile ein flächendeckendes Angebot besteht. Während es um das Jahr 2000 noch knapp 10.000 Beschäftigungen bei gemeinnützigen und öffentlich-rechtlichen Organisationen gab, waren es 2011 schon über 14.000, berichtet das Bundesamt für Statistik.

Um der grossen Herausforderung zu begegnen, die die Organisation der Pflege für die Zukunft bedeutet, wurde unter anderem die parlamentarische Gruppe Pflege eingerichtet. Dabei handelt es sich um einen überparteilichen Ausschuss, dem ausserdem Vertreter der Pflegeverbände angehören. Sie suchen gemeinsam nach Lösungen, um die Pflege effizient und zweckdienlich zu gestalten und Pflegeberufe aufzuwerten. So soll beispielsweise auch der technologische Fortschritt vorangetrieben werden. Die PGP sieht sich ausserdem in der Verantwortung, die Rahmenbedingungen der Pflegetätigkeit zu verbessern.

Ein Ergebnis der aktuellen Pflegepolitik ist der Aktionsplan des Bundes „zur Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen“, der 2014 verabschiedet wurde. Der Plan sieht unter anderem einen finanziellen Ausgleich vor, wenn Familienmitglieder für die Pflege beruflich kürzertreten müssen. Ausserdem sollen die Spitex-Einrichtungen die pflegenden Angehörigen in die entsprechenden Tätigkeiten einweisen, um eine hochwertige Pflege sicherzustellen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass pflegebedürftige Familienmitglieder weiter zu Hause leben können, ohne dass dadurch weder für die Schweizerische Eidgenossenschaft noch für die Angehörigen allzu starke Kosten auftreten.

Auch die 2011 eingereichte parlamentarische Initiative zur gesetzlichen Anerkennung der Verantwortung der Pflege kann einen grossen Einfluss auf die Organisation der Pflegedienste haben. Die Grundidee hinter diesem Vorhaben besteht darin, die Pflege in einen eigenverantwortlichen und in einen mitverantwortlichen Bereich aufzuteilen. Auf diese Weise sollen ausgebildete Fachkräfte bestimmte pflegespezifische Dienste eigenständig ausführen dürfen. Die erhöhte Anerkennung und auch die grösseren Entscheidungs- und Handlungsspielräume würden den Beruf attraktiver machen. Gleichzeitig könnten die Kosten insgesamt gesenkt werden.

Ausländische Betreuungskräfte 

für eine gute Versorgung der Senioren

Wer trotz starker Betreuungsbedürftigkeit weiterhin in der gewohnten Umgebung leben möchte, ist gut beraten, eine ausländische Hilfskraft einzustellen. Insbesondere im Bereich der Grundpflege sind hier Einsparungen möglich. Die Krankenkasse kann in bestimmten Fällen eine finanzielle Unterstützung leisten, in der Regel müssen die Kosten aber vom Betroffenen oder dessen Angehörigen getragen werden. Um Kosten zu sparen, werden zur Ergänzung dieser Spitex-Leistungen gern ausländische Betreuungskräfte eingesetzt. Sie ermöglichen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden, das finanzierbar bleibt. Wenn Sie Interesse an Unterstützung durch zuverlässige und erfahrene BetreuerInnen haben, nehmen Sie Kontakt zu DAHEIM24 auf und informieren Sie sich über die genauen Angebote!

 

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