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Demenz hat viele Gesichter: Welche Formen gibt es?

|  Demenz

Im Alter verschlechtern sich oft nach und nach die geistigen Fähigkeiten. Alltagskompetenzen gehen verloren. Orientierungs- und Sprachprobleme treten auf. Oftmals verändern sich auch das Verhalten und die Persönlichkeit der Betroffenen. Die Diagnose: Demenz.

Schon im alten Rom sprach man von „dementia“, wenn jemand nicht mehr bei Verstand war. Sinngemäss übersetzt bedeutet es „ohne Geist“. Heute ist Demenz der Oberbegriff für rund 50 Krankheiten – Alzheimer ist mit rund 60 % die häufigste davon. Die Ursachen sind vielfältig. Beispielsweise Durchblutungsstörungen des Hirns oder krankhafte Eiweisseinschlüsse in den Nervenzellen. Viele Demenzformen ähneln früher oder später der Alzheimer-Krankheit. Dennoch gibt es Unterschiede. Wir haben die unterschiedlichen Formen einmal zusammengefasst. 

Primäre oder sekundäre Demenz

Den grössten Teil der Demenzerkrankungen machen mit 90% Primäre Demenzen aus. Im Krankheitsverlauf sterben im Gehirn Nervenzellen ab und die Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen verkümmern. Sie werden daher auch als hirnorganische oder neurodegenerative Demenzen bezeichnet. Zu den primären Demenzen zählen neben Alzheimer, auch gefässbedingte (vaskuläre) Demenzen, die Lewy-Körperchen-Demenz und die seltene frontotemporale Demenz.

Seltener sind die sekundären Demenzen. Der geistige Verfall ist hier oft die Folge einer anderen Erkrankung, wie einer Depression, Schilddrüsenerkrankung oder Alkoholsucht. Aber auch ein Schädel-Hirn-Trauma, Vitaminmangel und bestimmte Medikamente können eine sekundäre Demenz verursachen.

Nicht immer ist es Alzheimer: Formen von Demenz im Überblick

Alzheimer

Alzheimer ist die mit Abstand häufigste Form der Demenzerkrankungen. Im Gehirn der Betroffenen sterben über viele Jahre Nervenzellen und Nervenzellverbindungen ab. Die Ursachen dafür sind bislang nicht abschliessend geklärt – fest steht aber: Überschüssige Eiweissablagerungen im Gehirn spielen eine entscheidende Rolle. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken – die meisten Patienten sind älter als 65 Jahre.

Vaskuläre Demenz

Die sogenannte „vaskuläre Demenz“ ist nach Alzheimer die häufigste Demenzform. Verantwortlich sind kleine Schlaganfälle, die die Verbindungen zwischen den Nervenzellen zerstören. Die betroffene Hirnregion erhält dadurch zu wenig Sauerstoff und Gewebe stirbt ab. Neben den typischen Verwirrungszuständen, gehen bei einer vaskulären Demenz häufig auch körperliche Einschränkungen einher. Der Gang wird unsicher oder die Betroffenen können den Harndrang nicht kontrollieren. Im Vergleich zu Alzheimer treten die Symptome oftmals früher und heftiger auf. Dagegen kann das Gedächtnis bei einer vaskulären Demenz deutlich länger erhalten bleiben.

Lewy-Körperchen-Syndrom

Die Lewy-Körperchen-Demenz hat ähnliche Ursachen wie die Alzheimer-Krankheit: Eiweissreste im Gehirn stören die Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Diese Einschlüsse sind zwar viel seltener als die Plaques, die bei Alzheimer auftreten, lösen aber häufig schon im frühen Stadium Sinnestäuschungen aus. Halluzinationen sind typisch. Da die Lewy-Körperchen-Demenz in der Regel mit Parkinson-Symptomen einhergeht, schwanken und stürzen die Betroffenen häufig. Weiteres Kennzeichen der Krankheit: Die Verfassung der Patienten ist unbeständig. Mal wirken sie hellwach und unternehmungslustig, dann wieder in sich gekehrt, verwirrt und orientierungslos. Anders als bei Alzheimer-Patientinnen und Patienten bleibt das Gedächtnis länger erhalten. 

Frontotemporale Demenz

Die Frontotemporale Demenz, auch Pick-Krankheit oder Morbus Pick genannt, ist eine seltene Form der Demenz. Sie wird häufig mit psychischen Störungen verwechselt, weil sich viele Betroffene auffällig und unsozial verhalten, während ihr Gedächtnis weitgehend erhalten bleibt. Typisch sind beispielsweise aggressive Tics, Heisshungerattacken und unpassende, peinliche Bemerkungen in der Öffentlichkeit. Darauf angesprochen, reagieren die Erkrankten häufig verblüfft oder empört.

Die Ursache: Bei der Frontotemporalen Demenz sterben Nervenzellen zuerst hinter der Stirn und den Schläfen. Das ist der Teil des Gehirns, indem wir uns beispielsweise Benimmregeln merken. Dieses Wissen geht mit den Nervenzellen verloren. Erst im fortgeschrittenen Stadium ähnelt die Frontotemporale Demenz der Alzheimer-Krankheit. 

Demenz behandeln für das Plus an Lebensqualität

Heilen lassen sich die verschiedenen Demenzerkrankungen bisher noch nicht. Aber sowohl Medikamente als auch nicht medikamentöse Massnahmen wie Sport, gesunde Ernährung, Gedächtnistraining und ein spezielles Therapieprogramm können den Verlauf verzögern und die Lebensqualität länger erhalten. Daher ist es besonders wichtig, bei den ersten Anzeichen zum Arzt zu gehen.

Vor allem für Patienten im fortgeschrittenem Stadium oder diejenigen, die nicht mehr so mobil sind, kann eine 24-Stunden-Bretreuung hilfreich sein. Eine erfahrene Pflegehilfe kümmert sich nicht nur um die gesunde Ernährung Ihrer Angehörigen, sondern begleitet sie auch zu Therapie- und Sportangeboten. Gemeinsam erstellen wir von DAHEIM24 das für Sie passende Pflegeangebot. Kontaktieren Sie uns gerne.

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